TRANSMISSIONS

 


(Text Dr. Svea Taubert)

In der Rauminstallation TRANSMISSIONS öffnet die Künstlerin Kirsten Piper Räume für Reflexion über die unsichtbaren Ordnungen, die unsere Wahrnehmung, Sprache und Identität strukturieren.

Die Installation fragt: Welche Systeme wirken hinter der Realität?

Sie lädt ein, nicht nur hinzusehen, sondern mitzudenken, mitzuspüren, Muster zu erkennen und eigene Gedanken- Wahrnehmungsräume zu bilden. Es geht nicht allein um sichtbare Objekte, sondern um die Verknüpfung von Sprache, Erinnerung, Denken und Wahrnehmung.

Besucher*innen sind nicht passiv, sondern Teil eines Denk- und Fühlprozesses, eines aktiven Arrangements von Elementen, die zusammen wie ein Mikrokosmos wirken, in dem Archetypen, Erinnerungen, Identität und der Akt des Wahrnehmens und Denkens selbst sichtbar werden.

Transmission bezeichnet allgemein den Vorgang des Sendens, Übermittelns oder Durchleitens von etwas – sei es Information, Energie, Bewegung oder Bedeutung.

In der Installation TRANSMISSIONS geht es um Übertragung von Ideen, Mustern, Werten z. B. von Generation zu Generation (kulturelle Transmission); Wie wird Bedeutung zwischen Menschen „übertragen“? Was geht verloren, was bleibt? TRANSMISSIONS meint auch Verbindung von Denkprozessen und Systemen (z. B. In frame of mind), Übertragung geistiger oder seelischer Inhalte (visible spirit) und symbolische Weitergabe kollektiver Archetypen (Archetypus I-III). 

 


 

 Einzelne Elemente:


 

©  Kirsten Piper | 2026